Rollerbatterie richtig laden - Anleitung
Zunächst einmal muss man zwischen Wartungsfreien und Nicht-Wartungsfreien Batterien unterscheiden.
Dies steht entweder auf der Batterie ("Maintenance-Free") oder ist auch daran erkennbar, daß bei den wartungsfreien Batterien keine aufschraubbaren Verschlüsse vorhanden sind.
Wartungsfreie Batterien können zum Laden eingebaut bleiben, sollten aber dennoch immer vom Bordnetz abgeklemmt werden.
Sollte eure Batterie nicht wartungsfrei sein, muss vor dem laden der Säurestand gecheckt werden. Dazu findet ihr Marken auf der Seite!
Falls dies nicht der Fall ist richtet euch nach der Faustregel, dass die Platten immer gut bedeckt sein sollten!
Falls zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein sollte, dann mit destilliertem Wasser den Säurestand in allen Zellen auf gleiches Niveau bringen.
Wenn ihr nen Trichter zum nachfüllen nehmt (was zu empfehlen ist), spült diesen vorher am besten mit destilliertem Wasser durch! Beim Laden auf gute Belüftung des Ladeorts achten, da während der Ladung unter anderem Waserstoff entsteht, was in Verbindung mit dem Sauerstoff in der Luft hoch explosiv ist!
Außerdem sollte der Ort wo die Batterie während der Ladung steht großzügig mit Zeitung oder Pappe ausgelegt sein, es kann schließlich vorkommen, dass da winzige Säuretropfen hochspritzen und Schaden in der Umgebung anrichten.
Jetzt zum Ladegerät:
Idealerweise nimmt man ein spezielles Ladegerät für Mopped-Batterien!
Die normalen Geräte für Autos haben einen zu großen Ladestrom, der die Batterie schädigt!
Ladestrom sollte ein Zehntel der Kapazität sein, bei 4Ah also 0.4 A (400mA)
Eine komplett leere Batterie wäre bei 400mA Ladestrom in 10 Stunden also wieder voll.
Wenn die Batterie anfängt zu blubbern, ist sie ok und kann wieder eingebaut werden.
Wartungsfreie kann man schlecht kontrollieren, zusätzlich brauchen die auch einen höhere Spannung zu Beginn der Ladung, also am besten mit nem elektronischen Ladegerät laden!
Am besten fragt ihr einen Fachhändler für Motorräder oder Roller um Rat!
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